Weiterbildungen

Ein großer Tag für unsere Feuerwehranwärter der Jugendgruppe… Am Samstag, 06. Mai 2017 stand die Abnahme des Jugendleistungsabzeichen in Bad Füssing auf dem Terminkalender. Nun galt es zu zeigen, was in den 4 Wochen voher geübt und gelernt wurde. Unsere Teilnehmer mussten verschiedene Teileprüfungen absolvieren, die von unserem Jugendwart Christoph Weiss zuvor erklärt, geübt und gelehrt wurde.

Schwerpunkte heuer waren:

  • Anlegen eines Mastwurfs am Saugkorb
  • Befestigen einer Feuerwehrleine am CM-Strahlrohr mit gekuppelten C-Schlauch
  • Anlegen eines Brustbundes an einem Kameraden
  • Auswerfen eines doppelt gerollten C-Schlauchs innerhalb eines seitlich begrenzten Feldes
  • Zielwurf mit einer Feuerwehrleine
  • Kuppeln von zwei Saugschläuchen als Wassertrupp und Schlauchtrupp
  • Ankuppeln eines CM-Strahlrohrs an einem C-Schlauch
  • Erkennen und Zuordnen von wasserführenden Armaturen, Kupplungen und Zubehör
  • Zusammenkuppeln einer 90m langen C-Leitung
  • TheoretischerPrüfung mit 10 Fragen

Alles wurde mit Bravour von unseren Jungfeuerwehrlern bestanden und so habe alle das Abzeichen erhalten.

Teilnehmer waren: Yannick Jurkschat, Felix Maier, Michael Meilhamer, Daniel Menter, Christoph Parzer, Philipp Prantl, Florian Wenig

 

34 Feuerwehrangehörige bildeten sich in Pocking zum Sprechfunker weiter. In einem 16 Stunden dauernden Lehrgang, verteilt auf 2 Samstage, erwarben die Teilnehmer aus dem südlichen Landkreis und 2 Feuerwehrangehörige aus Österreich, das notwendige Wissen aus Theorie und Praxis, um eine reibungslose Kommunikation bei Feuerwehreinsätzen durchführen zu können. Bei diesem Lehrgang wurden Thermen wie Rechtsgrundlagen, technische und physikalische Grundlagen, Kartenkunde und die Bedienung der neuen digitalen Funkgeräte durchgenommen. Die Zusammenarbeit mit der integrierten Leitstelle und der Umgang mit dem Statusmeldesystem FMS war ebenfalls Teil der Ausbildung. Abschluss und ein wichtiger Kern des Lehrganges ist die am 2. Ausbildungstag angesetzte Praxisübung. Bei dieser konnte die Lehrgangsteilnehmer die Gesprächsabwicklung auf den verschiedenen Funkfrequenzen und den verschiedenen Geräten ausgiebig trainieren und üben. Ein weiterer Praxisteil war die Orientierung nach Karten und Koordinaten, die nach Bekannt werden mit Löschfahrzeugen angefahren werden mussten. Zum Abschluss des Lehrganges musste eine schriftliche Prüfung abgelegt werden. Dieser Abschluss und der erfolgreich bestandene Lehrgang ist Voraussetzung für viele weiterführende Lehrgänge im Feuerwehrdienst. Von den gebrachten Leistungen überzeugte sich Lehrgangsleiter KBM Michael Dörner, der auch die Lehrgangszeugnisse übergab. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung bedankte er sich bei seinen Ausbilderkollegen, sowie den Helfern der FF Pocking und den mitwirkenden umliegenden Feuerwehren.

Teilnehmerliste:

FF St. Salvator Bergmeier Matthias, Sinnhuber Sebastian, Nöbauer Andreas, Waschin Bastian,
Elender Josef, Sinnhuber Moritz, Schäufl Alois, Sinnhuber Uli 
FF Indling Gründl Karina, Gründl Theresa, Dachsberger-Bauer Christine, Bauer Alexander  
FF Rotthalmünster   Surner Sebastian, Thiel Stefan, Tiedtke Laura, Stigger Björn
FF Kirchham Hook Mike, Biereder Stefan
FF Köslarn Baumgartner Andreas, Eichler Franz
FF Bergham Dötter Albert, Kainz Jakob
FF Würding Fuchs Jonas
FF Ruhstorf Brodschelm Alexander, Bangerl Leon, Bangerl Julia, Kollmeier Simon, Maier Alexander  
FF Egglsee Feilhuber Karin, Feilhuber Markus
FF Malchíng Scherm Claudia, Friedl Markus
FF Obernberg / Österreich    Fattinger Stefan, Rothner Thomas

 

Funklehrgang 2017

Ein besonderer Termin war am 11.03. für unsere Jugendlichen. Es wurde an dem Wissenstest im österreichischen Esternberg teilgenommen.
Dieser Wissenstest unterscheidet sich vom bayrischen erheblich und die große Besonderheit liegt darin, dass sich alles nach dem österreichen Standart und Vorgaben richtet.
Unsere Jugendlichen konnten bereits in alle 3 Stufen, Bronze, Silber und Gold ( hier unterschieden sich die Fragen und Schwierigkeit ) teilnehmen und so mussten insgesamt 8 Bereiche beherrscht und angewandt werden.
Da gab es Fragen zum Allgemein- und Feuerwehrwissen, zu Dienstgraden und Funktionsabzeichen, die beantwortet werden mussten. Zum Thema Löschen gab es Fragen in den Bereichen wasserführdende Geräte, Kleinlöschgeräte und im Bereich vorbeugender Brandschutz, Fragen zum Thema Sicherheit. Auch der Bereich Seile, Knoten und Stiche sind abgefragt worden und mussten vorgeführt werden. Um auch mit anderen Feuerwehren kommunizieren zu können, wurde der Bereich Nachrichtenübermittlung auch abgefragt. Der Bereich Verkehrssicherheit lag allen Ausbildern und Prüfern sehr am Herzen, damit sich die Jugendlichen sicher im Verkehr einfinden und sich entsprechend verhalten. Sollte es nötig sein, muss auch Erste Hilfe geleistet werden, dieses Aufgabengebiet wurde ebenfals mit Fragen und Beispielen geprüft. Ab der Stufe Silber und Gold mussten 2 weitere Bereiche beherrscht werden. Um sich auch im Gelände zurecht zu finden, muss sich auch hier orientiert werden, was mit Fragen gezeigt werden musste. Der Bereich gefährliche Stoffe forderte zum Schluss alle Teilnehmer und zeigte das Wissen der Teilnehmer.

Im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss konnten alle Teilnehmer die entsprechenden Abzeichen in Empfang nehmen.

Hier noch einige Bilder vom Prüfungstag:

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Allen erfolgreichen Prüflingen einen herzlichen Glückwunsch

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Aufgrund der besonderen Verhältnisse in diesem Jahr waren unsere Baggerseen im Stadtgebiet längere Zeit eingefroren. Dies nutzten 25 Helfer der Feuerwehr und 12 Helfer der Wasserwacht der Stadt Pocking, um eine reelle Übung, mit im Eis eingebrochenen Personen, durchzuführen.

Zur Vorbereitung der Übung wurde im Aufenthaltsraum der Wasserwacht am Baggersee ein Film vorgeführt und den Übungsteilnehmern ein kurzer theoretischer Ablauf der verschiedenen Übungen erklärt.

Es wurden dann im Anschluss verschiedene Rettungsarten geübt und die einzelnen Vor- und Nachteile bei der jeweiligen Eisdicke ersichtlich.

Als besonderes Hindernis erwies sich beim Baggersee an der Füssinger Strasse, dass bereits am Uferbereich das Eis teilweise sehr dünn war und die Rettungskräfte immer wieder eingebrochen sind, was ein schnelles Vorgehen verhindert hat.

Bei der Übung wurden ein sogenannter Eisschlitten, diverse Leitern und Leiternteile, verschiedenen Rettungsbretter von der Feuerwehr und der Wasserwach eingesetzt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Rettung bei eingebrochen Personen ist, dass die Retter ihr eigenes Gewicht auf eine größere Fläche verteilen, um selbst nicht einzubrechen und ein weiteres Einbrechen zu vermeiden. Um von den Eingebrochenen selbst nicht in das Wasser gezogen zu werden und zum Schutz der Retter und der Rettungsgegenstände sind hier Schwimmwesten und Sicherungsleinen nötig. Die Rettung des Eingebrochen wurde mit verschiedenen Gerätschaften geübt und ausprobiert. Solange der Eingebrochene, dieser wurde von der Wasserwacht mit einem Trockentauchanzug dargestellt, noch selbstständig mithelfen kann, ist die Rettung mit Seilen, Bandschlingen sehr effektiv. Größere Probleme bereitete es den Rettungskräften mit leblosen Personen, die durch eine Puppe dargestellt wurde. Um die Retter und den Geretteten schnell ans Ufer zu bringen, wurde mit Hilfe der Sicherungsleinen diese im Anschluss ans Ufer gezogen, was einerseits für eine schnelle Rettung sorgt und andererseits sich auch keine weiteren Personen in dem Gefahrenbereich aufhalten. Sollte der Eingebroch sich im Ufernähe befinden, und die Platzverhältnisse dies zulassen, kann die die Rettung auch mittels der Drehleiter der Feuerwehr durchgeführt werden.

Der Abschluss und die Nachbesprechung der Übung wurde dann im Gerätehaus der Feuerwehr Pocking durchgeführt.

 

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Auch heuer wurde wieder die Ausbildung und Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren verbessert. Auf dem Dienstplan stand diesmal ein sogenannter CSA – Tag.

An diesem Ausbildungstag werden verschiedene Übungen mit entsprechenden Anforderungen an die Technik und Personal gestellt. Ziel dieser Ausbildung ist, dass bei einem CSA – Einsatz, das sind Einsätze, bei denen gefährliche Stoffe und Flüssigkeiten aus ihren Behältern ausgetreten sind, die einzelnen Feuerwehren und deren Aktive effektiv zusammenarbeiten und die einzelnen notwendigen Tätigkeiten vertiefen.

Ein CSA – Einsatz beginnt nach der Alarmierung damit, dass die angeforderten Feuerwehren des Gefahrgutzuges ihre Atemschutzgeräteträger mit entsprechenden CSA – Anzügen ausstatten. Nachdem der CSA – Träger entsprechend ausgerüstet ist, wird an der Atemschutzüberwachung die Einsatzbereitschaft gemeldet und die Einsatzkräfte registriert. Dazu werden ihre Personalien und der Atemschutzgerätedruck an die Überwachung gemeldet. Sobald dies geschehen ist, wird den Einsatzkräften per Funk der Einsatzbefehlt mitgeteilt.

Bei uns war die erste Aufgabe das Bergen einer Chlorgasflasche aus einer Garage. Es wurde angenommen, dass das Ventil undicht und Chlor ausgetreten ist und sich in der Garage verteilt hat. Mit einer Spezialverschlusskappe und Montagewerkzeug wurde die Flasche verschlossen, aus der Garage gebracht und in einen speziellen Transportanhänger verstaut.

Als nächste Übung war das Verschließen einer undichten Rohleitung an der Reihe. Hier ist bei einem Rohrleitungssystem ein Verschluss defekt, und dieser musste abgedichtet werden. Das Problem für die Einsatzkräfte bestand darin, dass die Rohleitung unter Druck befand und ein einfaches Verschließen nicht möglich war. Hier war Teamarbeit unter den beiden Einsatzkräften gefragt, um die Abdichtung erfolgreich durchzuführen.

Im Anschluss wurde mit den Einsatzkräften die verschiedenen Rettungs- und Bergemöglichkeiten geübt. Hierbei waren Technik und Geschick gefragt, um verletze Personen entsprechend aus dem gefährdeten Bereich zu bringen. Auch der Eigen- und Selbstrettung darf hier nicht vernachlässigt werden.

Als Abschluss eines CSA – Einsatzes werden die Einsatzkräfte von der sogenannten DEKON – Einheit dekontaminiert und die kontaminierten Gerätschaften entsprechend gesäubert.

An der Übung nahmen folgende Feuerwehren mit teil:

FF Bad Füssing:         CSA – Träger, Atemschutzüberwachung, Gasflaschentransportanhänger

FF Bad Griesbach:     CSA – Träger, Rohrleitungssystem

FF Schärding:             CSA – Träger, Atemschutzgerätewagen

FF Pocking:                DEKON – Einheit

Insgesamt waren 9 CSA – Trupps, 2 Einsatzkräfte für die Atemschutzüberwachung, 4 Einsatzkräfte für die DEKON – Einheit aktiv an der Übung beteiligt. Unterstützt wurde diese von Aktiven aus den oben genannten Feuerwehren.

 

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2016 04 30 013 2016 04 30 014 2016 04 30 015

 

 

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