Am Samstag den 23.06.2018 wurde der 2012 ins Leben gerufene "Atemschutzleistungsbewerb Niederbayern" in Osterhofen (Lkr. Deggendorf) in der Endstufe Gold abgehalten. Aus den fünf Trupps des Landkreises Passau waren auch zwei Trupps, also vier Mitglieder, der Freiwilligen Feuerwehr Pocking dabei. Michael Zaglauer, Thomas Sommer, Karlheinz Gruber und Fritz Wolf  meisterten alle zu bewältigten Aufgaben mit Bravour und wurden stets für Ihre vorschriftsmäßige und routinierte Vorgehensweise von den jeweiligen Stationsbewertern gelobt.

Die Teilnahme in der Stufe Gold setzt neben der erfolgreichen Teilnahme in den Stufen Bronze und Silber, mit einer Wartefrist von jeweils zwei Jahren, auch einen Nachweis einer erbrachten sportlichen Leistung und einer Unterweisung in Herz-Lungen-Widerbelebung mit Zuhilfenahme eines Defibrillators voraus.  So war eine intensive Vorbereitung der Teilnehmer im Feuergerätehaus Pocking über einen Zeitraum von ca. drei Wochen unerlässlich. Besonderen Dank sprach hierbei der Leiter des Atemschutzes in Pocking, Andreas Sedlmeier, seinen Hilfsausbildern Dominik Lustinger und Hannes Bachl aus. Hannes Bachl, zugleich Mitglied bei der Wasserwacht Pocking, ist aufgrund seiner Ausbildung befähigt die Unterweisung in Herz-Lungen-Widerbelebung durchzuführen.   

 

Station 1 - Notfallrettung

"Mayday, Mayday, Mayday" – so lautet der Funkspruch, wenn ein Atemschutzträger in größter Not ist. Dann ist der Atemschutz-Rettungstrupp gefordert, der bei jedem Brandeinsatz in Bereitschaft steht, um im Fall des Falles den eigenen Kameraden zu helfen.

An der ersten Station mussten die Teilnehmer nach dem zügigen, aber dennoch vorschriftsmäßigen Ausrüsten mit Pressluftatmer und zusätzlichem Arbeitsgerätschaften, als sog. Rettungstrupp eine von zwei Lagen in vorgegebener Zeit bewerkstelligen. Der verunglückte Atemschutztrupp konnte entweder eingeklemmt oder ohne ausreichende Luftversorgung sein. Hier musste der Rettungstrupp schnell reagieren und die richtigen Entscheidungen treffen, um die oder den verunglückten Kameraden zügig und zugleich schonend aus dem Gefahrenbereich zu bringen.   

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Station 2 - Brandbekämpfung

An Station zwei musste ein angenommener Brand im ersten Obergeschoss vorgenommen werden.

Vorgegangen wurde über zwei Steckleiterteile und anschließend musste die Schlauchleitung sowie eine Feuerwehr-Axt mittels Feuerwehrleine  hinaufgezogen werden.

Erst dann konnte mit der eigentlich Brandbekämpfung, simuliert durch das Umspritzen, eines mit Wasser gefüllten Eimers, begonnen werden.  


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Station 3 - Gerätekunde

An der dritten Station musste der Pressluftatmer wieder richtig abglegt werden und die Teilnehmer mussten den Bewertern zum Aufbau bzw. zur Funktion des Atemschutzgerätes und der Atemschutzmaske, Rede und Antwort stehen.


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Station 4 - Erste-Hilfe

An der vierten Station musste ein, zuvor im Einsatz bewusstlos zusammengebrochener Atemschutzgeräteträger, nach vorangegangener Feststellung der Vitalfunktionen außerhalb der Gefahrenbereichs entkleidet (Helm, Atemschutzmaske, Pressluftatmer und Feuerwehrjacke) und in die stabile Seitenlage gedreht werden. Abschließend mussten allgemeine Fragen zur Herz-Lungen-Widerbelebung mit Zuhilfenahme eines Defibrillators mündlich beantwortet werden.


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Station 5 - Theoretische Prüfung

An der fünften Station war ein Fragebogen mit 50 Fragen aus dem Ausbildungsleitfaden Atemschutz Bayern zu beantworten.

Am Ende eines anstrengenden, aber sehr erfolgreichen Tages für die Feuerwehr Pocking, stand der Schlussappell.

Bewerbsleiter und KBM Manfred Ziegler, sowie der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Deggendorf und KBM Konrad Seis, konnten allen Teilnehmern das begehrte Abzeichen in Gold überreichen.

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Zum Gruppenfoto:

Von links nach rechts:

Leiter Atemschutz Feuerwehr Pocking Andreas Sedlmeier

Bewerbsleiter und KBM Manfred Ziegler

Thomas Sommer

Michael Zaglauer

Fritz Wolf

Karlheinz Gruber

Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Deggendorf und KBM Konrad Seis

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